Symphon-E 6, 10 & 15 Betriebsanleitung
1. Informationen zu dieser Anleitung
Das Personal muss diese Betriebsanleitung vor Beginn aller Arbeiten sorgfältig gelesen und verstanden haben.
1.1. Version/Revision
Version/ Revision |
Änderung |
Datum |
Name |
2024.06.1 |
Entwurf Erstellung |
10.06.2024 |
FENECON GW |
2024.11.1 |
Fertigstellung |
14.11.2024 |
FENECON MR |
2024.11.2 |
Update - Illustrationen |
20.11.2024 |
FENECON MR |
2024.11.3 |
Update - Lieferumfang |
29.11.2024 |
FENECON MR |
2025.1.1 |
Integration Garantiebedingungen und Feuerwehrhinweis |
27.01.2025 |
FENECON MR |
1.2. Darstellungskonventionen
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1.3. Aufbau von Warnhinweisen
Warnhinweise schützen bei Beachtung vor möglichen Personen- und Sachschäden und stufen durch das Signalwort die Größe der Gefahr ein.
Quelle der Gefahr |
Gefahrenzeichen
Das Gefahrenzeichen kennzeichnet Warnhinweise, die vor Personenschäden warnen.
Quelle der Gefahr
Die Quelle der Gefahr nennt die Ursache der Gefährdung.
Mögliche Folgen bei Nichtbeachtung
Die möglichen Folgen bei Nichtbeachtung des Warnhinweises sind z. B. Quetschungen, Verbrennungen oder andere schwere Verletzungen.
Maßnahmen/Verbote
Unter Maßnahmen/Verbote sind Handlungen aufgeführt, die zur Vermeidung einer Gefährdung erfolgen müssen (z. B. Antrieb stillsetzen) oder die zur Vermeidung einer Gefährdung verboten sind.
1.4. Begriffe und Abkürzungen
Folgende Begriffe und Abkürzungen werden in der Betriebsanleitung verwendet:
Begriff/Abkürzung | Bedeutung |
---|---|
AC |
Alternating Current — Wechselstrom |
BHKW |
Blockheizkraftwerk |
BMS |
Batteriemanagementsystem |
DC |
Direct Current — Gleichstrom |
EMS |
Energiemanagementsystem |
Energy-Meter |
Stromzähler für den Wechselrichter am Netzanschlusspunkt |
EMS |
Energiemanagement System |
IBN |
Inbetriebnahme |
MPPT |
Maximum Power Point Tracking Sucher für den maximalen Leistungspunkt |
NAP |
Netzanschlusspunkt |
PE |
Schutzleiter |
PV |
Photovoltaik |
RTE |
Round-Trip-Effizienz (RTE) |
SG-Ready |
Smart-Grid-Ready — Vorbereitung der Wärmepumpe zur externen Ansteuerung |
SoC |
State of Charge |
SoH |
State of Health — Alterungszustand |
VDE |
Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. |
Widget |
Komponente des Online-Monitorings |
1.5. Lieferumfang
Pos. | Komponente | Anzahl | Bemerkung |
---|---|---|---|
1 |
Symphon-E 6, 10 & 15-Wechselrichter |
1 |
Je nach Ausführung, 6, 10 oder 15 kW |
2 |
Symphon-E 6, 10 & 15-EMS-Box |
1 |
Inkl. Energiemanagement System |
3 |
Symphon-E 6, 10 & 15-Parallelschaltbox |
1 |
optional für 2. Symphon-E 6, 10 & 15-Batterieturm |
4 |
Symphon-E 6, 10 & 15-Extension-Box |
1 |
optional für 3. & 4. Symphon-E 6, 10 & 15-Batterieturm |
5 |
Symphon-E 6, 10 & 15-BMS-Box |
1 |
je Symphon-E 6, 10 & 15-Batterieturm |
6 |
Symphon-E 6, 10 & 15-Batteriemodul |
abhängig von der bestellten Kapazität |
|
7 |
Symphon-E 6, 10 & 15-Sockel |
1 |
je Symphon-E 6, 10 & 15-Batterieturm |
2. Sicherheit
2.1. Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Stromspeichersystem dient dem Speichern von elektrischer Energie in wiederaufladbaren Lithium-Eisenphosphat-Batteriemodulen (Beladen) und dem Bereitstellen von elektrischer Energie (Entladen). Dieser Be- und Entladeprozess erfolgt über einen angeschlossenen Symphon-E 6, 10 & 15-Wechselrichter. Alle Prozesse des Stromspeichersystems werden durch das EMS überwacht und gesteuert. Die Anlage darf nur unter Einhaltung der zulässigen technischen Daten (siehe Kapitel Technische Daten) verwendet werden.
2.2. Qualifikation des Personals
Die Installation und Wartung der Anlage darf nur qualifiziertes Personal durchführen.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung, Installation und Wartung der Anlage muss qualifiziertes Personal eingesetzt werden. Verantwortungsbereich, Zuständigkeit und Überwachung des Personals müssen durch den Betreiber genau geregelt sein.
2.2.1. Elektro-Fachpersonal
Zu Elektro-Fachpersonal zählen Personen, die
-
aufgrund Ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen und Bestimmungen in der Lage sind, Arbeiten an elektrischen Anlagen auszuführen.
-
vom Betreiber zum Ausführen von Arbeiten an elektrischen Anlagen und Ausrüstungen des Batteriesystems beauftragt und geschult worden sind.
-
mit der Funktionsweise des Batteriesystems vertraut sind.
-
auftretende Gefährdungen erkennen und diese durch geeignete Schutzmaßnahmen verhindern können.
2.3. Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Symphon-E 6, 10 & 15 ist ein modulares Stromspeichersystem. Dazu gehören insbesondere ein BMS (Batteriemanagementsystem), das Energiemanagement System (EMS), Batteriemodule und Sockel. Alle Prozesse des Stromspeichersystems werden durch das EMS überwacht und gesteuert.
Jede andere Verwendung ist keine bestimmungsgemäße Verwendung.
2.4. Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung
Alle Anwendungen, die nicht zu den Vorgaben der bestimmungsgemäßen Verwendung zählen gelten als Fehlanwendung.
Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen sind generell nicht zulässig. Elektroarbeiten dürfen nur von Elektro-Fachkräften durchgeführt werden.
Bei allen Arbeiten an elektrischen Komponenten sind die folgenden Sicherheitsregeln einzuhalten:
-
Freischalten
-
Gegen Wiedereinschalten sichern
-
Spannungsfreiheit feststellen
-
Erden und kurzschließen
-
Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
Die Nichteinhaltung der Sicherheitsregeln wird als vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung betrachtet. |
Weitere Fehlanwendungen sind insbesondere:
-
unsachgemäßer Transport, Aufstellung bzw. Aufbau an einem Ort, Probebetrieb oder Betrieb durch den der Symphon-E 6, 10 & 15 Schaden nehmen kann.
-
Veränderung der angegebenen Leistungsdaten, auch der einzelnen Komponenten.
-
Veränderung bzw. Abweichung der angegebenen Anschlusswerte.
-
funktionelle oder bauliche Veränderungen.
-
Betreiben des Produkts im fehlerhaftem bzw. defekten Zustand.
-
unsachgemäße Reparaturen.
-
der Betrieb ohne Schutzeinrichtungen oder mit defekten Schutzeinrichtungen.
-
Missachtung der Angaben der Original-Betriebsanleitung.
-
unerlaubter bzw. unautorisierter Zugriff über die Steuerung oder das Netzwerk.
-
das Einspielen von Firmware-Updates, die nicht über Heckert Solar bezogen wurden.
-
Feuer, offenes Licht und Rauchen in der Nähe des Speichersystems.
-
unzureichende Belüftung am Aufstellort.
-
eigenmächtige Änderungen und Handlungen am Speichersystem.
-
Einsatz als mobiler Energiespeicher.
-
direkter Einsatz in einem PV-System (Eine Einbindung über ein AC-gekoppeltes Netz ist möglich).
2.5. Einsatzbereich — Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Das Niederspannungsbetriebsmittel ist für die Verwendung in folgenden Einsatzbereichen bestimmt:
-
Allgemeinheit (öffentlich)
Die Verwendung in anderen Einsatzbereichen ist nicht bestimmungsgemäß.
2.6. Allgemein zum Symphon-E 6, 10 & 15-Speichersystem
Das Produkt ist so zu platzieren, dass ausreichend Bewegungsraum für das Service- und Instandhaltungspersonal in jeder Lebensphase des Produkts gewährleistet werden kann. Die Lebensdauer des Produkts hängt von den Standzeiten und Wartungsintervallen ab, die vom Fachpersonal durchgeführt werden. Die Standzeit wird besonders durch eine vorbeugende Instandhaltung und Wartung beeinflusst. Die Gebrauchsdauer für das Produkt ist mit 15 Jahren seitens des Herstellers begrenzt.
-
Die Installation der Batteriemodule und die Herstellung der Kabelverbindungen dürfen nur durch Elektro-Fachpersonal erfolgen.
-
Das Stromspeichersystem darf nur unter den bestimmten Lade-/Entladebedingungen benutzt werden (vgl. Kapitel Technische Daten).
-
Das Stromspeichersystem nicht in Wasser eintauchen, befeuchten oder mit nassen Händen berühren.
-
Abstand zu Wasserquellen halten
-
Das Stromspeichersystem von Kindern und Tieren fernhalten
-
Das Stromspeichersystem kann einen Stromschlag und durch Kurzschlussströme Verbrennungen verursachen.
-
Stromspeichersystem nicht erhitzen
-
Nicht versuchen, Batteriemodule zu quetschen oder zu öffnen
-
Heruntergefallene Batteriemodule nicht mehr verwenden.
-
Das Stromspeichersystem an kühlen Orten aufstellen/lagern
-
Das Stromspeichersystem nicht mehr verwenden, wenn während der Montage, des Ladens, des normalen Betriebs und/oder der Lagerung Farbveränderungen oder mechanische Schäden festgestellt werden.
-
Augen- und Hautkontakt mit ausgetretener Elektrolytlösung muss vermieden werden. Nach dem Kontakt mit Augen oder Haut muss sofort mit Wasser gespült/gereinigt und ein Arzt aufgesucht werden. Durch verspätete Behandlung können schwerwiegende gesundheitliche Schäden entstehen.
-
Das Stromspeichersystem keinem offenen Feuer aussetzen.
-
Das Stromspeichersystem nicht in der Nähe von offenem Feuer, Heizungen oder Hochtemperaturquellen aufstellen oder benutzen.
-
Aufgrund der Hitze können Isolationen schmelzen und die Sicherheitsentlüftung beschädigt werden. Dies kann zu Überhitzung, Explosion oder Bränden an den Batteriemodulen führen.
-
Wenn die Schutzvorrichtungen beschädigt sind, können abnormale Ladeströme und -spannungen eine chemische Reaktion in den Batteriemodulen verursachen, die zu Überhitzung, Explosion und sogar zum Brand der Batteriemodule führen.
-
Die Steckkontakte der BMS-Box nicht umgekehrt anschließen.
-
Batteriemodule nicht kurzschließen.
-
Die Batteriemodulstecker (+) und (-) nicht direkt mit einem Draht oder einem metallischen Gegenstand (z. B. Metallkette, Haarnadel) berühren. Bei Kurzschluss kann übermäßig Strom erzeugt werden, der zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen kann.
-
Teile des Stromspeichersystems nicht werfen oder fallen lassen.
-
Keine mechanische Gewalt auf das Stromspeichersystem einwirken lassen. Die Batteriemodule können beschädigt werden und es kann zu Kurzschlüssen kommen, was zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen kann.
-
Es dürfen keine Lötarbeiten am Stromspeichersystem durchgeführt werden. Während des Lötens eingebrachte Wärme kann den Isolator und den Mechanismus der Sicherheitsentlüftung beschädigen und zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen.
-
Die Batteriemodule dürfen nicht zerlegt oder verändert werden. Die Batteriemodule enthalten einen Sicherheitsmechanismus und eine Schutzeinrichtung, deren Beschädigung zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen kann.
-
Die Batteriemodule nur bestimmungsgemäß verwenden. Die nicht bestimmungsgemäße Verwendung kann zu Überhitzung, Explosion oder Brand der Batteriemodule führen.
-
Die Anweisungen zur Installation und zum Betrieb lesen, um Schäden durch fehlerhafte Bedienung zu vermeiden.
-
Die Batteriemodule können möglicherweise nach längerer Lagerzeit über eine zu geringe Zellspannung verfügen. Sollte dies der Fall sein, wenden Sie sich an den Service
-
Die Batteriemodule keinen Hochspannungen aussetzen.
-
Die Batteriemodule auf ebenen Flächen abstellen.
-
Keine Gegenstände auf den Symphon-E 6, 10 & 15-Batterieturm abstellen.
-
Nicht auf das Stromspeichersystem treten.
2.6.1. Installation, Betrieb und Wartung
Bei Instandhaltungs-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten sicherstellen, dass das Produkt sicherheitsgerichtet abgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert ist. Zudem müssen alle Anweisungen in dieser Betriebsanleitung befolgt werden. |
Bei Installation, Betrieb oder Wartung der Batteriemodule unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise beachten:
-
Die Montage des Symphon-E 6, 10 & 15, die Installation der Batteriemodule und die Herstellung der Kabelverbindungen sowie die Erweiterung des Systems dürfen nur durch Elektro-Fachpersonal erfolgen.
-
Bei den Wartungsarbeiten auf trockene Isoliergegenstände stellen und während der Wartungsarbeiten/des Betriebs keine Metallgegenstände/Schmuck (z. B. Uhren, Ringe und Halsketten) tragen.
-
Isolierte Werkzeuge benutzen und persönliche Schutzausrüstung tragen.
-
Nicht zwei geladene Kontakte mit Potentialdifferenz berühren.
-
Die Batteriespannung mit einem Multimeter messen und sicherstellen, dass die Ausgangsspannung im Aus-Modus 0 V beträgt.
-
Wenn eine Anomalie festgestellt wird, Batterieturm/Batterietürme sofort ausschalten.
-
Die Wartungsarbeiten erst fortsetzen, nachdem die Ursachen der Anomalie beseitigt wurden.
-
Die Batteriemodule können einen Stromschlag und durch hohe Kurzschlussströme Verbrennungen verursachen.
-
Batteriemodule an Orten mit guter natürlicher Belüftung installieren.
2.6.2. Brandschutz
-
Das Stromspeichersystem nicht direktem Sonnenlicht aussetzen.
-
Den Kontakt mit leitfähigen Gegenständen (z. B. Drähten) vermeiden.
-
Hitze- und Feuerquellen, brennbare, explosive und chemische Materialien vom Stromspeichersystem fernhalten.
-
Die Symphon-E 6, 10 & 15-Batteriemodule aufgrund von Explosionsgefahr nicht im Feuer entsorgen.
2.6.3. Lagerung
-
Bereich: Brandsicher im Innen-/Außenbereich mit geeignetem Witterungsschutz
-
Lufttemperatur: -20 °C bis 40 °C
-
Relative Luftfeuchtigkeit: max. 50 % bei +40 °C.
-
Batteriemodule (Lithium-Eisenphosphat-Batterien) nicht mit brennbaren oder giftigen Gegenständen lagern
-
Batteriemodule mit Sicherheitsmängeln separat von unbeschädigten Batteriemodulen lagern.
Lagerung länger als 6 Monate
|
2.7. Betriebsmittel
2.7.1. Elektrolytlösung der Batteriemodule
-
In den Batteriemodulen (Lithium-Eisenphosphat) wird Elektrolytlösung eingesetzt.
-
Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist eine klare Flüssigkeit und hat einen charakteristischen Geruch nach organischen Lösungsmitteln.
-
Die Elektrolytlösung ist brennbar.
-
Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist korrosiv.
-
Die Dämpfe nicht einatmen.
-
Bei Verschlucken der Elektrolytlösung, Erbrechen auslösen.
-
Nach Einatmen der Dämpfe sofort den kontaminierten Bereich verlassen.
-
Augen- und Hautkontakt mit ausgetretener Elektrolytlösung muss vermieden werden.
-
Der Kontakt mit Elektrolytlösung kann zu schweren Verbrennungen der Haut und Schäden an den Augen führen.
-
Nach Hautkontakt: Haut SOFORT gründlich mit neutralisierender Seife waschen und bei anhaltender Hautirritation einen Arzt aufsuchen.
-
Nach Augenkontakt: Auge(n) SOFORT für 15 Minuten mit fließendem Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen.
-
Durch verspätete Behandlung können schwerwiegende gesundheitliche Schäden entstehen. |
2.8. Restrisiko
Warnung vor elektrischer Spannung Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen nur durch Elektro-Fachkräfte vom Hersteller oder durch speziell beauftragte, unterwiesene Elektro-Fachkräfte und unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften durchführen lassen. |
Unbekannte Störmeldungen Unbekannte Störung und der Versuch der Behebung können zu Schäden am Produkt führen. |
Alle Türen, Notausgänge und Bereiche um das Speichersystem herum müssen frei bleiben, Fluchtwege nicht verstellen! |
Die Bodenbeschaffenheit außerhalb des Speichersystems liegt in der Verantwortlichkeit des Nutzers. Jedoch ist das Gehäuse abgedichtet, so dass kein Elektrolyt austreten kann. |
2.9. Verhalten in Notsituationen
In Notsituationen wie folgt vorgehen:
-
Das Stromspeichersystem vom Netz trennen
-
Aus dem Gefahrenbereich entfernen
-
Den Gefahrenbereich absichern
-
Die Verantwortlichen informieren
-
Gegebenenfalls Arzt alarmieren
2.10. Piktogramme
Piktogramme an der Anlage weisen auf Gefahren, Verbote und Gebote hin. Unleserliche oder fehlende Piktogramme müssen durch neue ersetzt werden.
Piktogramm | Bedeutung | Beschreibung |
---|---|---|
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung |
Piktogramm am Gehäuse, und Kennzeichnung von Komponenten, bei denen nicht klar zu erkennen ist, dass sie elektrische Betriebsmittel enthalten, die Anlass für ein Risiko durch elektrischen Schlag sein können. |
|
Allgemeines Warnzeichen |
||
Warnung vor Gefahren durch das Aufladen von Batterien |
Piktogramm am Gehäuse und Kennzeichnung von Komponenten, bei denen nicht klar zu erkennen ist, dass sie elektrische Betriebsmittel enthalten, die Anlass für ein Risiko durch das Aufladen von Batterien sein können. |
|
Keine offene Flamme; Feuer, offene Zündquelle und Rauchen verboten |
Piktogramm am Gehäuse und Kennzeichnung von Komponenten, bei denen nicht klar zu erkennen ist, dass sie elektrische Betriebsmittel enthalten, die Anlass für ein Risiko durch offene Flammen, Feuer, offene Zündquellen und Rauchen sein können. |
|
Schutzerdungskennzeichen |
||
Getrennte Sammlung von Elektro- und Elektronikgeräten |
||
Anleitung beachten |
||
Kopfschutz benutzen |
||
Fußschutz benutzen |
||
Handschutz benutzen |
||
CE-Kennzeichen |
||
Produkt ist recyclingfähig. |
2.11. Betriebsstoffe/Betriebsmittel
2.11.1. Elektrolytlösung der Batteriemodule
-
In den Batteriemodulen (Lithium-Eisenphosphat) wird Elektrolytlösung eingesetzt.
-
Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist eine klare Flüssigkeit und hat einen charakteristischen Geruch nach organischen Lösungsmitteln.
-
Die Elektrolytlösung ist brennbar.
-
Die Elektrolytlösung in den Batteriemodulen ist korrosiv.
-
Der Kontakt mit Elektrolytlösung kann zu schweren Verbrennungen der Haut und Schäden an den Augen führen.
-
Die Dämpfe nicht einatmen.
-
Bei Verschlucken der Elektrolytlösung, Erbrechen auslösen.
-
Nach Einatmen der Dämpfe sofort den kontaminierten Bereich verlassen.
-
Augen- und Hautkontakt mit ausgetretener Elektrolytlösung muss vermieden werden.
-
Nach Hautkontakt: Haut SOFORT gründlich mit neutralisierender Seife waschen und bei anhaltender Hautirritation einen Arzt aufsuchen.
-
Nach Augenkontakt: Auge(n) SOFORT für 15 Minuten mit fließendem Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen.
-
Durch verspätete Behandlung können schwerwiegende gesundheitliche Schäden entstehen.
2.11.2. Elektrische Betriebsmittel
-
Arbeiten an elektrischen Betriebsmitteln dürfen nur durch Elektro-Fachpersonal durchgeführt werden.
-
Bei allen Arbeiten an elektrischen Komponenten sind die fünf Sicherheitsregeln einzuhalten:
-
Freischalten.
-
Gegen Wiedereinschalten sichern.
-
Spannungsfreiheit feststellen.
-
Erden und kurzschließen.
-
Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.
-
-
Instandhaltungsarbeiten dürfen nur durch unterwiesenes Fachpersonal (Servicepersonal) durchgeführt werden.
-
Vor Beginn von Arbeiten Sichtkontrollen auf Isolier- und Gehäuseschäden durchführen.
-
Die Anlage darf nie mit fehlerhaften oder nicht betriebsbereiten elektrischen Anschlüssen betrieben werden.
-
Um Beschädigungen zu vermeiden, Versorgungsleitungen ohne Quetsch- und Scherstellen verlegen.
-
Zur Instandhaltung dürfen an unisolierten Leitern und Anschlussklemmen nur isolierte Werkzeuge verwendet werden.
-
Schaltschränke (z. B. Gehäuse des Wechselrichters) sind immer verschlossen zu halten. Zugang ist nur autorisiertem Personal mit entsprechender Ausbildung und Sicherheitseinweisung (z. B. Servicepersonal) zu erlauben.
-
Die von den Herstellern angegebenen Inspektions- und Wartungsintervalle für elektrische Komponenten sind einzuhalten.
-
Um Beschädigungen zu vermeiden, Versorgungsleitungen ohne Quetsch- und Scherstellen verlegen
-
Bei getrennter Stromeinspeisung können besonders gekennzeichnete Fremdstromkreise weiterhin unter Spannung stehen!
-
Manche Betriebsmittel (z. B. Wechselrichter) mit elektrischem Zwischenkreis können nach Freischaltung für eine gewisse Zeit noch gefährliche Restspannungen bevorraten. Vor Arbeitsbeginn an diesen Anlagen ist die Spannungsfreiheit zu prüfen.
2.12. Persönliche Schutzausrüstung
Abhängig von den Arbeiten an der Anlage muss persönliche Schutzausrüstung angelegt werden:
-
Sicherheitsschuhe
-
Schutzhandschuhe, gegebenenfalls schnittfest
-
Schutzbrille
-
Schutzhelm
2.13. Ersatz- und Verschleißteile
Der Einsatz von Ersatz- und Verschleißteilen von Drittherstellern kann zu Risiken führen. Es dürfen nur Originalteile oder die vom Hersteller freigegebenen Ersatz- und Verschleißteile verwendet werden. Die Hinweise zu den Ersatzteilen müssen beachtet werden. Weitere Informationen sind in dem Schaltplan enthalten.
Weitere Information müssen beim Hersteller angefragt werden. |
2.14. IT-Sicherheit
Heckert Solar-Speichersysteme und deren Anwendungen kommunizieren und agieren ohne Internetverbindung. Die einzelnen Systemkomponenten (Wechselrichter, Batterien etc.) sind nicht direkt mit dem Internet verbunden oder aus dem Internet erreichbar. Sensible Kommunikationen über das Internet werden ausschließlich über zertifikatbasierte TLS-Verschlüsselungen verarbeitet.
Der Zugang zu den Programmierebenen ist nicht barrierefrei und je nach Qualifikation des Bedienpersonals auf verschiedenen Ebenen zugänglich. Sicherheitsrelevante Programmänderungen benötigen eine zusätzliche Verifikation.
Heckert Solar verarbeitet Energiedaten europäischer Kunden ausschließlich auf Servern in Deutschland und diese unterliegen den hierzulande geltenden Datenschutzvorschriften.
Die eingesetzte Software wird durch automatisierte Tools und in der Entwicklung etablierte Prozesse geprüft, um diese auf dem aktuellen Stand zu halten und sicherheitsrelevante Schwachstellen kurzfristig zu beheben. Aktualisierungen für EMS werden lebenslang kostenlos bereitgestellt.
3. Technische Daten
3.1. Allgemein
Benennung | Wert/Größe | |
---|---|---|
Installation/Umgebungs- |
Schutzart |
IP55 |
Betriebshöhe über NN |
≤ 2.000 m |
|
Aufstell-/Betriebstemperatur |
-35 °C bis +60 °C |
|
Relative Luftfeuchtigkeit (Betrieb/Lagerung) |
50 % nicht kondensierend (kurzzeitig auch bis 90 % zulässig) |
|
Arbeitstemperatur Batterie |
-20 °C bis +55 °C |
|
Optimale Betriebstemperatur der Batterie |
+15 °C bis +30 °C |
|
Kühlung |
Natürliche Konvektion |
|
Lautstärke |
< 30 dB |
|
Max. Netzanschluss |
120 A |
|
Zertifizierung/Richtlinie |
Gesamtsystem |
CE |
Wechselrichter |
VDE 4105:2018-11 |
|
Batterie |
UN38.3 |
3.2. Technische Daten — Wechselrichter
Benennung |
Wert/Größe |
|||
Wechselrichter Modell |
FINV-6-2-DAH |
FINV-10-2-DAH |
FINV-15-2-DAH |
|
DC-PV-Anschluss |
Max. DC-Eingangsleistung |
9 kWp |
15 kWp |
22,5 kWp |
MPP-Tracker |
2 |
3 |
3 |
|
Eingänge je MPPT |
1 (MC4) |
1 (MC4) |
1(MC4) |
|
Startspannung |
120 V |
120 V |
120 V |
|
Max. DC-Eingangsspannung in V |
1000 V |
1000 V |
1000 V |
|
MPPT-Spannungsbereich |
120 V bis 850 V |
120 V bis 850 V |
120 V bis 850 V |
|
Nenn-Eingangsspannung in V |
620 V |
620 V |
620 V |
|
Max. Eingangsstrom je MPPT |
16 A |
16 A |
16 A |
|
Max. Kurzschlussstrom je MPPT |
24 A |
24 A |
24 A |
|
AC-Anschluss |
Netzanschluss |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
Max. Ausgangsstrom |
8,7 A |
14,5 A |
21,7 A |
|
Max. Eingangsstrom |
15,7 A |
26,1 A |
26,1 A |
|
Nominale Scheinleistungsausgabe |
6.000 VA |
10.000 VA |
15.000 VA |
|
Max. Scheinleistungsausgabe |
6.000 VA |
10.000 VA |
15.000 VA |
|
Max. Scheinleistung vom Stromnetz |
7.200 VA |
12.000 VA |
18.000 VA |
|
Cos(φ) |
-0,8 bis +0,8 |
-0,8 bis +0,8 |
-0,8 bis +0,8 |
|
Notstrom |
Notstromfähig |
Ja |
Ja |
Ja |
Netzform |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
400/380 V, 3L/N/PE, 50/60 Hz |
|
Notstromversorgte Lasten (pro Phase) |
6.000 VA (2.000 VA)* |
10.000 VA (3.333 VA)* |
15.000 VA (5.000 VA)* |
|
Schieflast |
2.000 VA |
3.333 VA |
5.000 VA |
|
Schwarzstart |
Ja |
Ja |
Ja |
|
Solare Nachladung |
Ja |
Ja |
Ja |
|
Wirkungsgrad |
Max. Wirkungsgrad |
98,2 % |
98,2 % |
98,2 % |
Europäischer Wirkungsgrad |
97,2 % |
97,5 % |
97,5 % |
|
Allgemein |
Breite | Tiefe | Höhe |
497 mm | 221 mm | 461 mm |
497 mm | 221 mm | 461 mm |
497 mm | 221 mm | 461 mm |
Gewicht |
23 kg |
25 kg |
25 kg |
|
Topologie |
nicht isoliert |
nicht isoliert |
nicht isoliert |
*auch im Netzparallelbetrieb
3.3. Technische Daten — Heckert Solar-EMS-Box
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Betriebsspannung DC |
224 V bis 672 V |
Max. Strom (Batterie) |
50 A |
Arbeitstemperatur |
-10 °C bis 50 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Eingangsspannung |
100 V bis 240 V/1,8 A/50 Hz bis 60 Hz |
Breite | Tiefe | Höhe |
506 mm | 401 mm | 157 mm |
Gewicht |
12 kg |
Installation |
stapelbar |
3.3.2. EMS-Box — Anschlussbelegung

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Batterie Anschluss zum Wechselrichter (MC4-Evo stor) |
2 |
Kommunikationsausgang für Parallelschaltung mehrerer Batterien |
3 |
Anbindung Kundennetzwerk (LAN) RJ45 (Netzwerkkabel nicht im Lieferumfang enthalten) |
4 |
Kommunikation Wechselrichter, Relaisausgänge; Digitale Eingänge (16-poliger Stecker) |
5 |
Spannungsversorgung EMS-Box; Potentialfreie Kontakte (max. 10 A, gemessen) (10-poliger Stecker) |
6 |
Erdungsanschluss |
7 |
Für zukünftige Anwendungen (nicht belegt) |
3.4. Technische Daten — Heckert Solar-Parallelschaltbox (optional)
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Betriebsspannung DC |
224 V bis 672 V |
Max. Strom (Batterie) |
50 A |
Arbeitstemperatur |
-10 °C ~ 50 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Breite | Tiefe | Höhe |
506 mm |401 mm |157 mm |
Gewicht |
10 kg |
Installation |
stapelbar |
3.4.2. Parallelschaltbox — Anschlussbelegung

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Batterie Anschluss zum Wechselrichter (MC4-Evo stor) |
2 |
Kommunikationsausgang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme |
3 |
Kommunikationseingang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme |
4 |
Batterie Anschluss für weiterer Batterietürme (MC4-Evo stor) |
5 |
Erdungsanschluss |
3.5. Technische Daten — Heckert Solar-Extension-Box (optional)
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Betriebsspannung DC |
224 V bis 672 V |
Max. Strom (Batterie) |
50 A |
Arbeitstemperatur |
-10 °C ~ 50 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Breite | Tiefe | Höhe |
506 mm | 401 mm | 157 mm |
Gewicht |
9 kg |
Installation |
stapelbar |
3.5.2. Extension-Box — Anschlussbelegung

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Batterie Anschluss zur EMS-Box parallel (MC4-Evo stor) |
2 |
Kommunikationsausgang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme |
3 |
Kommunikationseingang für Parallelschaltung mehrerer Batterietürme |
4 |
Erdungsanschluss |
3.6. Technische Daten — Heckert Solar-BMS-Box
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Maximaler Betriebsspannungsbereich |
224 V bis 672 V |
Maximaler Ausgangs-/Eingangsstrom |
50 A |
Optimale Betriebstemperatur |
15 °C bis 30 °C |
Arbeitstemperaturbereich |
-20 °C bis 55 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Breite (inkl. Seitenblende) | Tiefe | Höhe |
506 mm |401 mm |143 mm |
Gewicht |
13 kg |
Installation |
stapelbar/Wandmontage |
3.7. Technische Daten — Heckert Solar-Batteriemodul
Benennung | Wert/Größe |
---|---|
Nutzbare Kapazität |
62,4 Ah/2,80 kWh |
Nennspannung |
44,8 V |
Ausgangsspannungsbereich |
39,2 V bis 50,4 V |
Arbeitstemperatur Batterie |
-20 °C bis +55 °C |
Lagertemperaturbereich (über 7 Tage) |
-30 °C bis +60 °C |
Lagertemperaturbereich (über 30 Tage) |
-20 °C bis +55 °C |
Lagertemperaturbereich (bis 270 Tage kumuliert) |
-10 °C bis +45 °C |
Schutzart |
IP55 (gesteckt) |
Gewicht |
30 kg |
Installation |
stapelbar |
Parallelschaltung |
4 Batterietürme parallel |
Kühlung |
natürliche Kühlung |
Versandkapazität |
< 30 % SoC |
Modul-Sicherheitszertifizierung |
VDE 2510/IEC62619 |
UN-Transportprüfnorm |
UN38.3 |
Relative Luftfeuchtigkeit bei Lagerung |
5 % bis 95 % |
Lagerung länger als 12 Monate |
3.7.2. Elektrische Parameter der Batteriemodule
Bei Anzahl der Batteriemodule von 3 bis 6
Parameter |
Wert/Größe |
|||
Modulanzahl |
3S |
4S |
5S |
6S |
Nominale Kapazität |
8,6 kWh |
11,4 kWh |
14,3 kWh |
17,2 kWh |
Breite inkl. Seitenblende |
506 mm |
|||
Tiefe |
401 mm |
|||
Höhe |
834 mm |
977 mm |
1120 mm |
1263 mm |
Gewicht |
127 kg |
157 kg |
187 kg |
217 kg |
Nennspannung |
134,4 V |
179,2 V |
224,0 V |
268,8 V |
Ausgangsspannungsbereich |
117,6 V ~ 151,2 V |
156,8 V ~ 201,6 V |
196 V ~ 252 V |
235,2 V ~ 302,4 V |
Maximale kontinuierliche Lade-/Entladeleistung |
6,72 kW |
8,96 kW |
11,20 kW |
13,44 kW |
Bei Anzahl der Batteriemodule von 8 bis 11
Parameter | Wert/Größe | |||
---|---|---|---|---|
Modul |
8S |
9S |
10S |
11S |
Nominale Kapazität |
22,9 kWh |
25,8 kWh |
28,7 kWh |
31,5 kWh |
Breite inkl. Seitenblende |
506 mm |
|||
Tiefe |
401 mm |
|||
Höhe |
1549 mm |
1692 mm |
1835 mm |
1978 mm |
Gewicht |
277 kg |
307 kg |
337 kg |
367 kg |
Nennspannung |
358,4 V |
403,2 V |
448,0 V |
492,8 V |
Ausgangsspannungsbereich |
313,6 V ~ 403,2 V |
352,8 V ~ 453,6 V |
392,0 V ~ 504,0 V |
431,2 V ~ 554,4 V |
Maximale kontinuierliche Lade-/Entladeleistung |
17,92 kW |
20,16 kW |
22,40 kW |
24,64 kW |
Bei Anzahl der Batteriemodule von 12 bis 14
Parameter | Wert/Größe | ||
---|---|---|---|
Modul |
12S |
13S |
14S |
Nominale Kapazität |
34,4 kWh |
37,3 kWh |
40,1 kWh |
Breite inkl. Seitenblende |
506 mm |
||
Tiefe |
401 mm |
||
Höhe |
2121 mm |
2264 mm |
2407 mm |
Gewicht |
397 kg |
427 kg |
457 kg |
Nennspannung |
537,6 V |
582,4 V |
627,2 V |
Ausgangsspannungsbereich |
470,4 V ~ 604,8 V |
509,6 V ~ 655,2 V |
548,8 V ~ 705,6 V |
Maximale kontinuierliche Lade-/Entladeleistung |
26,88 kW |
29,12 kW |
30,00 kW |
4. Allgemeine Beschreibung
Symphon-E 6, 10 & 15 ist ein notstromfähiger Stromspeicher, der ein eigenes Stromnetz für den Haushalt aufbauen kann. In diesem modularen System zur Speicherung elektrischer Energie werden Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4) verwendet.
4.1. Erklärung der "Notstromfunktion"
Home 10; Home 6, 10 & 15; Home 20 & 30
Der Heckert Solar Hybrid-Wechselrichter der Serie:
-
FHI-10-DAH, FHI-10-DAH 16A, FHI-20-DAH, FHI-29,9-DAH
-
FINV-6-2-DAH, FINV-10-2-DAH, FINV-15-2-DAH
verfügt über einen zusätzlichen Ausgang für notstrombefähigte Verbraucher. Bei Netzausfall trennt der Wechselrichter die zwei Ausgänge allpolig voneinander, wobei N und PE am Notstromausgang gebrückt werden. Die gesamte Umschaltmimik für Umschaltung in unter 10 ms ist im Wechselrichter integriert.

Beim Notstromnetz handelt es sich um echten Drehstrom mit 100 % Schieflastfähigkeit und einer leicht erhöhten Frequenz, für eine einfache Synchronisation bei Netzwiederkehr. Ist Spannungsgleichheit bei Netzwiederkehr auf allen Phasen gegeben, findet die Umschaltung zum Netzparallelbetrieb wieder innerhalb von wenigen Millisekunden statt. Das Notstromnetz kann ausschließlich bei ausreichendem Ladezustand der Batterie aufrechterhalten werden. Ist das nicht gegeben, wird die Batterie aus den angeschlossenen PV-Strings geladen, bevor das Notstromnetz schwarzgestartet werden kann.
4.2. Systemkonfiguration — Gesamtübersicht

4.3. Systemaufbau: Varianten mit Notstrom
4.3.1. Standardaufbau mit Notstrom

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Stromwandler |
4 |
Wechselrichter |
5 |
PV-Anlage |
6 |
Stromspeicher |
7 |
Verbraucher (notstromversorgt) |
8 |
Verbraucher (nicht notstromversorgt) |
Innerhalb der Notstromfunktion agiert der Wechselrichter als eigener Netzbildner und baut für den separaten Notstromzweig ein eigenes 3-phasiges System (siehe Technische Daten) auf. Im Vergleich zum öffentlichen Netzsystem weist die Netzform des Notstrommodus eine geringere „Pufferwirkung“ hinsichtlich Lastspitzen, Anlaufströme, DC-Anteile und stark schwankenden Lasten auf. Aufgrund der begrenzten Leistung des Wechselrichters sind derartige Belastungen nur in gewissen Grenzen möglich. Der Hersteller ist nicht für die Hausinstallation verantwortlich. |
4.3.2. Systemaufbau mit zusätzlichem PV-Erzeuger

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Stromwandler |
4 |
3-Phasen-Sensor oder mit PV-Wechselrichter App |
5 |
PV-Wechselrichter |
6 |
Zusätzliche PV-Anlage |
7 |
Stromspeicher |
8 |
PV-Anlage |
9 |
Wechselrichter |
10 |
Verbraucher (notstromversorgt) |
11 |
Verbraucher (nicht notstromversorgt) |
4.3.3. Systemaufbau als AC-System

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Stromwandler |
4 |
3-Phasen-Sensor oder mit PV-Wechselrichter App |
5 |
PV-Wechselrichter |
6 |
PV-Anlage |
7 |
Stromspeicher |
8 |
Wechselrichter |
9 |
Verbraucher (notstromversorgt) |
10 |
Verbraucher (nicht notstromversorgt) |
4.3.4. System mit manueller Notstromumschaltung

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Stromwandler |
4 |
Wechselrichter |
5 |
PV-Anlage |
6 |
Stromspeicher |
7 |
Manueller Notstrom-Umschalter |
8 |
Verbraucher (notstromversorgt) |
4.3.5. Systemaufbau mit der Automatischen Verbraucher-Umschaltung (AVU) — Heckert Solar Home 6 & 10

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Netz |
2 |
2-Richtungszähler |
3 |
Smartmeter |
4 |
Wechselrichter |
5 |
PV-Anlage |
6 |
Heckert Solar Home 6 oder Home 10 |
7 |
Automatische Verbraucher-Umschaltung (AVU) * |
8 |
Verbraucher |
*Zur Installation der AVU verwenden Sie die dazugehörige Montage- und Bedienungsanleitung.
Die AVU-Box ist nur mit den Systemen Home 6 und Home 10 kompatibel. |
4.3.6. Erforderliche Komponenten
Abhängig von der Systemkonfiguration werden maximal folgende Komponenten benötigt. Bei einer Parallelschaltung von bis zu vier Batterietürmen ist darauf zu achten, dass bei jedem Batterieturm gleich viele Batteriemodule verbaut werden.
Anzahl Batterietürme |
Anzahl Batteriemodule max. |
BMS-Box |
EMS-Box |
Parallelschaltbox |
Extension-Box |
1 |
14 |
1 |
1 |
- |
- |
2 |
28 |
1 |
1 |
1 |
- |
3 |
42 |
1 |
1 |
1 |
1 |
4 |
56 |
1 |
1 |
1 |
2 |

5. Montagevorbereitung
5.1. Lieferumfang
5.1.1. Symphon-E 6, 10 & 15-Wechselrichter — Varianten A & B
Es sind zwei Varianten des Wechselrichters im Umlauf. Die Funktionen und technischen Daten der beiden Varianten sind exakt gleich. Der Anschlussbereich der Kommunikationsleitungen und die Stromwandler unterscheiden sich hier minimal. Daher ist die Anleitung in den relevanten Abschnitten immer eine Variante A und eine Variante B aufgeführt. |
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
Symphon-E 6, 10 & 15-Wechselrichter |
![]() |
2 |
Werkzeuge für PV- und Batteriestecker |
![]() |
1 |
Wandhalterung |
![]() |
1 |
Klappwandler-Kommunikationskabel |
![]() |
3 |
Klappwandler |
![]() |
1 |
Abdeckung Kommunikationsanschluss |
![]() |
2(3) |
MC4-Stecker |
![]() |
2(3) |
MC4-Buchse |
![]() |
1 |
EMS-Kabel |
![]() |
1 |
2-Pin-Push-In-Stecker |
1 |
4-Pin-Push-In-Stecker |
|
2 |
6-Pin-Push-In-Stecker |
|
![]() |
1 |
PE-Kabelschuh |
![]() |
4 |
Schraube mit Dübel |
![]() |
1 |
Abdeckung AC-Anschluss |
![]() |
1 |
M5-Schraube für Erdung |
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
Symphon-E 6, 10 & 15-Wechselrichter |
![]() |
2 |
Werkzeuge für PV- und Batteriestecker |
![]() |
1 |
Wandhalterung |
![]() |
1 |
Klappwandler |
![]() |
1 |
Abdeckung Kommunikationsanschluss |
![]() |
2(3) |
MC4-Stecker |
![]() |
2(3) |
MC4-Buchse |
![]() |
1 |
EMS-Kabel |
![]() |
1 |
2-Pin-Push-In-Stecker |
3 |
4-Pin-Push-In-Stecker |
|
1 |
6-Pin-Push-In-Stecker |
|
![]() |
1 |
PE-Kabelschuh |
![]() |
4 |
Schraube mit Dübel |
![]() |
1 |
Abdeckung AC-Anschluss |
![]() |
1 |
M5-Schraube für Erdung |
5.1.2. Heckert Solar-EMS-Box
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
Heckert Solar-EMS-Box |
![]() |
2 |
Seitenblende |
![]() |
2 |
Harting-Gehäuse mit Kabelverschraubung 13-21 mm, Mehrfachdichtung 4 x 8mm |
![]() |
1 |
Harting-Buchse 10-polig |
![]() |
1 |
Harting-Einsatz 16-polig (zusammengebaut) |
![]() |
1 |
Endbrücke |
![]() |
2 |
Netzwerkgehäuse |
![]() |
5 |
Blindstopfen, 8 mm |
![]() |
2 |
Blindstopfen, 10 mm |
![]() |
1 |
Batteriekabel-Satz, 3 m |
![]() |
1 |
Betriebsanleitung (QR-Code) |
![]() |
1 |
Bedienungsanleitung (für den Endkunden, |
![]() |
1 |
Schnellstartanleitung |
5.1.3. Heckert Solar-Parallelschaltbox (optional)
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
Heckert Solar-Parallelschaltbox |
![]() |
2 |
Seitenblende |
![]() |
2 |
Je Satz zwei DC-Kabel, 2 m |
![]() |
1 |
Kommunikationskabel Parallelschaltung, 2 m |
5.1.4. Heckert Solar — Extension-Box (optional)
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
Heckert Solar-Extension-Box |
![]() |
2 |
Seitenblende |
![]() |
2 |
je Satz zwei DC-Kabel, 2 m |
![]() |
1 |
Kommunikationskabel, 2 m |
5.1.5. Heckert Solar-BMS-Box/Sockel
Abbildung | Anzahl | Bezeichnung |
---|---|---|
![]() |
1 |
Heckert Solar-BMS-Box |
![]() |
1 |
Sockel |
![]() |
2 |
Seitenverkleidung (Heckert Solar-BMS-Box) |
![]() |
2 |
Seitenverkleidung (Sockel) |
![]() |
4 |
Wandbefestigung Befestigungswinkel (Heckert Solar-BMS-Box-Teil) |
![]() |
4 |
Wandbefestigung Befestigungswinkel (Wand-Teil) |
![]() |
4 |
Befestigungsplatten |
![]() |
4 |
Schrauben M4 x 10 |
5.2. Benötigtes Werkzeug
Zur Montage der Komponenten der Anlage wird folgendes Werkzeug benötigt:
Abbildung | Bezeichnung | Abbildung | Bezeichnung |
---|---|---|---|
![]() |
Stift |
![]() |
Wasserwaage |
![]() |
Schlagbohrmaschine oder |
![]() |
Schraubendrehersatz |
![]() |
Meterstab |
![]() |
Seitenschneider |
![]() |
Inbusschlüssel, 3 mm |
![]() |
Gabelschlüsselsatz |
![]() |
Crimp-Werkzeug |
![]() |
Multimeter |
![]() |
Zange für Verschraubungen |
![]() |
Schutzbrille |
![]() |
Sicherheitsschuhe |
![]() |
Staubmaske |
![]() |
Gummihammer |
![]() |
Staubsauger |
![]() |
Abisolierzange |
![]() |
Schutzhandschuhe |
![]() |
Drehmomentschlüssel |
![]() |
Abmantelmesser |
6. Montage
|
|
|
Es sind geeignete Schutzabdeckungen anzubringen! |
Folgende Komponenten müssen montiert werden:
-
Wechselrichter
-
Batterieturm mit Sockel, Batteriemodulen, BMS-Box und Heckert Solar-EMS-Box
-
Optional:
-
Batterieturm mit Sockel, Batteriemodulen, BMS-Box und Parallelschaltbox
-
-
Optional:
-
Batterieturm mit Sockel, Batteriemodulen, BMS-Box und Extension-Box
-
Vor der Installation sorgfältig prüfen, ob die Verpackung und die Produkte beschädigt sind und ob alle im Abschnitt Lieferumfang aufgeführten Zubehörteile enthalten sind. Wenn ein Teil fehlt oder beschädigt ist, wenden Sie sich an den Hersteller/Händler.
6.1. Montage Wechselrichter
6.1.1. Sicherheitshinweise
Elektrischer Schlag durch spannungsführende Teile
|
Elektrischer Schlag bei fehlendem Überspannungsschutz
|
Feuer und Explosion
|
Feuer und Explosion bei tiefentladenen Batteriemodulen
|
Giftige Substanzen, Gase und Stäube
|
Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen
|
Zerstörung eines Messgeräts durch Überspannung
|
Heiße Oberflächen
|
Gewicht des Wechselrichters
|
Sand, Staub und Feuchtigkeit |
Elektrostatische Aufladung
|
Reinigungsmittel
|
6.1.2. Aufstellbedingungen und Abstände am Aufstellort
Innen- oder Außenaufstellung
Empfohlen wird die Aufstellung der Symphon-E 6, 10 & 15-Batterietürme in einem gut belüfteten Raum ohne Fremdwärmequellen. Der Batterieturm/die Batterietürme können aber auch witterungsgeschützt im Außenbereich aufgestellt werden (z. B. Garage).
Nicht zulässig ist die Aufstellung auf und über 2000 m ü. M. und an unbelüfteten Orten.
Ebenfalls unzulässige Aufstellorte:
-
solche mit explosionsfähiger Atmosphäre.
-
Orte, an denen brennbare oder brandfördernde Stoffe gelagert werden.
-
Nassräume.
-
Orte, an denen salzige Feuchte, Ammoniak, ätzende Dämpfe oder Säure in das System eindringen kann.
Das Speichersystem sollte zudem für Kinder und Tiere unzugänglich sein.

-
Der Wechselrichter muss vor direkter Sonneneinstrahlung, sowie vor direktem Regen und Schnee geschützt installiert werden.
-
Bei Bedingungen außerhalb des optimalen Temperaturbereichs kommt es zur Leistungsreduktion der Batterien. (optimaler Temperaturbereich: +15 °C bis +30 °C)

Montagebedingungen
|
6.1.3. Montage
Zur Installation des Symphon-E 6, 10 & 15-Wechselrichters an der Wand wie folgt vorgehen:
Montage der Wandhalterung
![]() |
1. Löcher für Wandhalterung anzeichnen und Bohren (Ø 8 mm, Tiefe 80 mm) 2. Mindestabstände beachten. |
![]() |
3. Die Wandhalterung an der Wand montieren. Es muss immer die Beschaffenheit der Wand beachtet werden, ob die Dübel verwendet werden können. |
![]() |
4. Den Wechselrichter oben und unten in die Wandhalterung einhängen (mit Hilfe der Griffe entfernen). |
![]() |
5. Anschließend an der rechten Seite mit Hilfe der beiliegenden Schraube sichern. |
6.2. Montage Batterieturm 1 mit EMS-Box
6.2.1. Sicherheitshinweise
Elektrischer Schlag durch spannungsführende Teile
|
Elektrischer Schlag bei fehlendem Überspannungsschutz
|
Feuer und Explosion
|
Feuer und Explosion bei tiefentladenen Batteriemodulen
|
Giftige Substanzen, Gase und Stäube
|
Lichtbögen aufgrund von Kurzschluss-Strömen
|
Zerstörung eines Messgeräts durch Überspannung
|
Heiße Oberflächen
|
Gewicht der Batteriemodule
|
Sand, Staub und Feuchtigkeit
|
Elektrostatische Aufladung
|
Reinigungsmittel
|
Aufstellort
|
Installation
|
6.2.2. Bedingungen am Aufstellort
Innen- oder Außenaufstellung
Empfohlen wird die Aufstellung des Symphon-E 6, 10 & 15-Batterieturms in Innenräumen. Der Batterieturm kann aber auch witterungsgeschützt im Außenbereich aufgestellt werden (z. B. Garage).
6.2.3. Aufstellbedingungen und Abstände am Aufstellort

-
Der Batterieturm muss vor direkter Sonneneinstrahlung, sowie vor direktem Regen und Schnee geschützt installiert werden.
-
Bei Bedingungen außerhalb des optimalen Temperaturbereich kommt es zur Leistungsreduktion der Batterie. (optimaler Temperaturbereich +15 °C bis +30 °C)

-
Empfohlen wird ein Abstand von 300 mm von Wand und 600 mm zwischen zwei Batterietürmen.
-
Auf der Vorderseite werden 500 mm Abstand von einer Wand empfohlen.
-
Symphon-E 6, 10 & 15-Batterieturm und Wechselrichter sollten übereinander aufgestellt/montiert werden. Wenn der Raum nach oben nicht reicht, können Batterieturm und Wechselrichter auch nebeneinander installiert werden.
-
Zur Decke wird ein Abstand von 200 mm empfohlen.
Bei Unterschreitung der empfohlenen Abstände kann es zu erschwerter Installation führen und ggf. zu früherem Derating kommen. |
6.2.4. Montage Batterieturm 1 mit Heckert Solar-EMS-Box
Zum Aufbau des Batterieturms wie folgt vorgehen:
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
Es können maximal 14 Heckert Solar-Batteriemodule auf einen Sockel gestapelt werden. |
![]() |
|
Elektrischer Schlag
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|

Sie finden die Aufbauanleitung für 2 oder 3 Batterietürme im Abschnitt Elektrische Installation weiterer Batterietürme. |
6.3. Elektrische Installation
6.3.1. Erdung des Wechselrichters und des Batterieturms
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
Der Querschnitt der Erdung muss mindestens 10 mm2 betragen. |
6.4. Zugelassene Netzformen für den Anschluss des Symphon-E 6, 10 & 15

6.4.1. Anschluss und Verkabelung des AC-Stromkreises

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
2-Richtungszähler von Energieversorger. |
2 |
Absicherung des Wechselrichters 3-polig (6 kW — 20 A; 10/15 kW — 32 A).* |
3 |
Absicherung der Verbraucher (kein Notstrom) mit RCD Typ A und passenden LS-Schaltern. |
4 |
Serviceschalter zum Umschalten der Notstromlasten auf das Stromnetz (empfohlen). |
5 |
Verbraucher geschützt durch passende LS-Schalter und RCD Typ A 30 mA.** |
6 |
Verbraucher — notstromversorgt maximal 6/10/15 kW — 2 kW/3,333kW/5 kW pro Phase (gilt auch im Normalbetrieb wenn Netz vorhanden!); keine weiteren AC-Erzeuger zulässig |
7 |
Verbraucher nicht notstromversorgt. |
8 |
AC-Versorgung der EMS-Box (falls Verbraucher am Notstromabgang angeschlossen sind). |
9 |
Absicherung maximal C6 oder C10 1-polig. |
10 |
Potentialausgleichsschiene |
* Zusätzlich sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen sowie die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreiber einzuhalten. (Wenn ein RCD vom Netzbetreiber gefordert wird, wird ein RCD Typ A mit 300 mA Auslösestrom empfohlen, bei 30 mA kann es zu unerwünschten Abschaltungen kommen.)
** Einzuhalten sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen, die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreibers sowie die Vorgaben des Herstellers.


Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
Notstromverbraucher werden über Wechselrichter notstromversorgt (Normalstellung) |
2 |
Notstromverbraucher sind vom Wechselrichter und Netz getrennt |
3 |
Notstromverbraucher werden vom Netz versorgt |
Die automatische Notstromumschaltung wird durch den Wartungsschalter nicht beeinträchtigt. |

Pos. |
Beschreibung |
1 |
2-Richtungszähler von Energieversorger |
2 |
Absicherung des Wechselrichters C20/C32 3-polig* |
3 |
Absicherung der Verbraucher (kein Notstrom) mit RCD Typ A und passenden LS-Schaltern |
4 |
Verbraucher, nicht notstromversorgt |
5 |
Klappwandler (direkt hinter EVU-Zähler) Anschluss am WR |
* Zusätzlich sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen sowie die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreiber einzuhalten. (Wenn ein RCD vom Netzbetreiber gefordert wird, wird ein RCD Typ A mit 300 mA Auslösestrom empfohlen, bei 30 mA kann es zu unerwünschten Abschaltungen kommen.)
![]() |
|
![]() |
|
||
Abschnitt |
Beschreibung |
Maße |
|
1 |
Außendurchmesser |
18 mm |
|
2 |
Länge entmanteltes |
BACKUP: 75 mm |
|
3 |
Länge abisolierter Leiter |
ca. 12 mm2 * |
|
4 |
Querschnitt Leiter |
Home 6: 2,5 mm2 * |
|
![]() |
|
||
![]() |
|
||
![]() |
|
*Leitungsquerschnitt, Sicherungsart und Sicherungswert nach folgenden Rahmenbedingungen wählen: Länderspezifische Installationsnormen, Leistungsklasse des Gerätes, Leitungslänge, Art der Leitungsverlegung, lokale Temperaturen
Handelt es sich um flexible Leiter, müssen dementsprechend Aderendhülsen verwendet werden.
Es wird ein 4-poliger Wartungsschalter empfohlen. Es ist darauf zu achten, dass es beim Schalten zu keiner Sternpunktverschiebung kommen kann. Der richtige Wartungsschalter muss vom Fachbetrieb unter Beachtung der Gegebenheiten vor Ort ausgewählt werden. |
6.4.2. AC-Anschluss der Heckert Solar-EMS-Box
Für die Versorgung der Heckert Solar-EMS-Box wird eine externe 230-V-Spannungsversorgung benötigt.
Dies hat den Zweck, die leere Batterie nicht durch zusätzliche Verbraucher zu belasten. Das kann insbesondere im Winter, wenn keine Sonne scheint, oder wenn Schnee auf der PV-Anlage liegt, vorkommen.
![]() |
Das andere Gehäuse wird später benötigt. |
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
6.5. Erklärung der Funktion "Nulleinspeisung"
Heckert Solar GmbH erklärt hiermit, dass der Wechselrichter:
-
FHI-10-DAH, FHI-10-DAH 16A, FHI-20-DAH, FHI-29,9-DAH
-
FINV-6-2-DAH, FINV-10-2-DAH, FINV-15-2-DAH
in Kombination mit den FHM-120-C-, FHM-C-Energiezählern und der integrierten Messeinrichtung von FINV-6-2-DAH, FINV-10-2-DAH und FINV-15-2-DAH, auf den sich diese Erklärung bezieht, die Nulleinspeisefunktion unterstützt.
Dazu können die Wechselrichter über das Energiemanagement System so konfiguriert werden, dass die erzeugte PV-Energie zu 100 % selbst verwendet wird und nicht in das öffentliche Netz eingespeist wird.
Dazu ist die "Maximale Einspeiseleistung" auf 0 Watt zu setzen.
Folgende Abweichungen sind bei der Nulleinspeisungsfunktion zu beachten:
Heckert Solar WR: ± 50 W pro Phase
Des Weiteren hängt die Genauigkeit vom Leistungsfaktor der Lasten ab. Ein hohes Maß an (Verzerrungs-)Blindleistung wirkt sich negativ auf die Genauigkeit der gemessenen Wirkleistung aus.
Die Erklärung gilt für alle identischen Exemplare des Erzeugnisses. Die Erklärung verliert ihre Gültigkeit, falls an dem Gerät eine Änderung vorgenommen oder dieses unsachgemäß angeschlossen wird, oder nicht nach der Betriebsanleitung aufgebaut wurde, oder der Wechselrichter mit externem Erzeuger betrieben wird.
6.5.1. DC-Kabel vom Batterieturm zum Wechselrichter
Bei mehreren Batterietürmen kann dieser Abschnitt übersprungen werden.
Sie finden die Aufbauanleitung für 2 oder 3 Batterietürme im Abschnitt Elektrische Installation weiterer Batterietürme. |
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Die verwendeten DC-Stecker auf der Batterieseite sind nicht mit Handelsüblichen MC4-Steckern kompatibel. |
6.5.2. Anschluss und Verkabelung PV-Anlage
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Die verschiedenen PV-Strings können am Wechselrichter direkt an den PV-Eingängen angeschlossen werden. Bei der 6-kW-Variante stehen 2 MPPT mit jeweils einem Eingang zur Verfügung (rot; blau). Bei der 10-kW- und 15-kW-Variante stehen 3 MPPT mit jeweils einem Eingang zur Verfügung (rot; blau; grün) |
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Im Wechselrichter ist ein Typ-2-Überspannungsschutz integriert. |
6.5.3. Kommunikation zwischen Wechselrichter und EMS-Box
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Variante A
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Variante B
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Wenn ansteuerbare Verbraucher installiert und eine der nachfolgenden EMS-Erweiterungen gekauft wurden, können die nachfolgenden beiden Schritte vorerst vernachlässigt werden.
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6.5.4. Kommunikation von einem Batterieturm
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Wenn nur ein Batterieturm installiert wird, muss am Anschluss PARALLEL OUT die Endbrücke (im Lieferumfang enthalten) eingesteckt und durch Drehen der Unterseite verriegelt werden. |
Sie finden die Aufbauanleitung für 2 oder 3 Batterietürme im Abschnitt Elektrische Installation weiterer Batterietürme. |
6.5.5. Kommunikation zum Kundennetzwerk
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Falls der Batterieturm im Innenraum aufgestellt wird, kann dieser Punkt übersprungen und das Netzwerkkabel direkt angesteckt werden. |
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Das Speichersystem hat keine W-LAN-Funktionalität. |
6.6. Anschluss und Verkabelung der Messeinrichtung des Systems
6.6.1. Standardklappwandler
Standardmäßig sind dem System drei Klappwandler mit einer 10 m langen Leitung beiliegend. Hierbei muss keine zusätzliche Messeinrichtung im Zählerschrank verbaut werden. Die benötigten Daten der Spannung werden direkt am Wechselrichter gemessen.

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
2-Richtungszähler von Energieversorger |
2 |
Absicherung des Wechselrichters C20/C32 3-polig* |
3 |
Absicherung der Verbraucher (kein Notstrom) mit RCD Typ A und passenden LS-Schaltern |
4 |
Verbraucher nicht notstromversorgt |
5 |
Klappwandler (direkt hinter EVU-Zähler), Anschluss am Wechselrichter |
Zusätzlich sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen sowie die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreiber einzuhalten. (Wenn ein RCD vom Netzbetreiber gefordert wird, wird ein RCD Typ A mit 300 mA Auslösestrom empfohlen, bei 30 mA kann es zu unerwünschten Abschaltungen kommen.) |
6.6.2. Anschluss — Klappwandler Variante A
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6.6.3. Anschluss — Klappwandler Variante B
Bei Variante B wird ein Netzwerkkabel (min. CAT5e) in der passenden Länge benötigt. |
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K — von der Unterverteilung |
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Die maximale Strombelastbarkeit liegt bei 120 A pro Phase. |
6.6.4. Optionale Klappwandler mit externer Messeinrichtung
Wenn die Kabellänge (10 m) der Standardklappwandler nicht reicht, kann optional eine externe Messeinrichtung mit bereits angeschlossenen Klappwandlern verbaut werden. Hier ist eine maximale Kabellänge von 100 m zwischen Messeinrichtung und Wechselrichter möglich.

Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
2-Richtungszähler von Energieversorger |
2 |
Absicherung des Wechselrichters C20/C32 3-polig* |
3 |
Absicherung der Verbraucher (kein Notstrom) mit RCD Typ A und passenden LS-Schaltern |
4 |
Verbraucher nicht notstromversorgt |
5 |
Klappwandler (direkt hinter EVU-Zähler), Anschluss am Wechselrichter |
6 |
Energy-Meter |
7 |
Absicherung des Energy-Meters (empfohlen) B6 3-polig |
Zusätzlich sind die aktuell gültigen nationalen Bestimmungen sowie die Vorgaben des zugehörigen Netzbetreiber einzuhalten. (Wenn ein RCD vom Netzbetreiber gefordert wird, wird ein RCD Typ A mit 300 mA Auslösestrom empfohlen, bei 30 mA kann es zu unerwünschten Abschaltungen kommen.) |
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Für den folgenden Schritt kann ein Standard-CAT6-Netzwerkkabel oder -Verlegekabel mit aufgecrimptem Stecker verwendet werden.
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Variante A
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Variante B
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Die maximale Strombelastbarkeit liegt bei 120 A pro Phase. |
6.6.5. Abdeckung des Internal-Eingangs (optional)
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Optional kann ein Netzwerkgehäuse mit Blindstopfen (im Lieferumfang enthalten) als Abdeckung für den Internal Anschluss benutzt werden. |
Eine IP-Schutzart ist nur sichergestellt, wenn an allen Anschlüssen die dazugehörigen Stecker verriegelt sind. |
7. Parallelschaltung mehrerer Batterietürme
7.1. Montage weiterer Batterietürme
7.1.1. Montage Batterieturm 2 mit Heckert Solar-Parallelschaltbox
Wenn ein zweiter Batterieturm vorhanden ist, wird auf den zweiten Batterieturm anstatt der EMS-Box die Parallelschaltbox aufgesteckt.
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Hierfür wiederholen Sie die Schritte aus dem Abschnitt Montage Batterieturm 1 mit Heckert Solar-EMS-Box. Bei Schritt 8 stecken Sie anstatt der Heckert Solar-EMS-Box die Heckert Solar-Parallelschaltbox auf. |
7.1.2. Montage Batterieturm 3 bis 4 mit Heckert Solar-Extension-Box
Wenn ein dritter bis fünfter Batterieturm vorhanden ist, wird auf den dritten bis vierter Batterieturm anstatt der EMS-Box die Extension-Box aufgesteckt.
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Hierfür wiederholen Sie die Schritte aus dem Abschnitt Montage Batterieturm 1 mit Heckert Solar-EMS-Box. Bei Schritt 8 stecken Sie anstatt der Heckert Solar-EMS-Box die Heckert Solar-Extension-Box auf. |
7.2. Elektrische Installation weiterer Batterietürme
7.2.1. DC-Kabel zwischen zwei Batterietürmen und dem Wechselrichter
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7.2.2. DC-Kabel zwischen den dritten bis vierten Batterieturm und Parallelschaltbox
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7.3. Kommunikation weiterer Batterietürme
7.3.1. Kommunikation zwischen zwei bis vier Batterietürmen
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8. Erstinbetriebnahme
8.1. Prüfen der Installation, Anschlüsse und Verkabelung
Vor der Erstinbetriebnahme die Anlage wie folgt prüfen:
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Alle Komponenten (Abstände, Umgebung, Befestigung) sind richtig installiert.
-
Alle internen Verkabelungen sind vollständig und fachgerecht angeschlossen.
-
Alle externen Versorgungsleitungen (Spannungsversorgung, Kommunikationskabel) sind fachgerecht angeschlossen.
-
Alle Anschlusswerte sind auf die Anlage abgestimmt und erforderliche Einstellungen wurden vorgenommen.
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Alle nötigen Prüfungen der Anlage wurden normgerecht durchgeführt.
Die Inbetriebnahme darf ausschließlich von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. |
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In der Betriebsanleitung wird darauf hingewiesen:
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8.2. Einschalten/Ausschalten der Anlage
8.2.1. Einschalten
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Durch Drücken des Tasters an der Front der EMS-Box wird das System neu gestartet. Das erneute Hochfahren des Systems kann bis zu drei Minuten benötigen. |
Wenn das System noch nicht konfiguriert wurde, geht die Batterie in den Fehlermodus bzw. schaltet sich ab. Der Wechselrichter startet erst nach der Konfiguration und synchronisiert sich erst danach auf das Netz auf. |
8.2.2. Ausschalten
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8.3. Konfiguration per Inbetriebnahme-Assistent
Öffnen Sie die Homepage der Heckert Solar und klicken Sie oben rechts auf den Login zum EMS-Online-Monitoring "EMS-Login". Alternativ werden Sie über den nachfolgenden QR-Code oder den Link auf die Seite geleitet.
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9. EMS-Online-Monitoring
Das EMS-Online-Monitoring dient der Visualisierung sämtlicher Energieflüsse in Ihrem System. So zeigt der Energiemonitor Live-Daten zum Netzbezug oder -einspeisung, PV-Produktion, Beladung/Entladung des Batteriespeichers und Stromverbrauch. Über weitere Widgets wird der prozentuale Autarkiegrad und Eigenverbrauch dargestellt. Zusätzlich bieten die einzelnen Widgets eine Detailansicht, über die die Leistungswerte auch phasengenau eingesehen werden können.
Neben der reinen Informationsdarstellung werden im Online-Monitoring auch alle zusätzlich erworbenen EMS-Erweiterungen, wie beispielsweise zur Einbindung einer Wärmepumpe, Heizstab, E-Ladestation oder Blockheizkraftwerk (BHKW), aufgeführt. Deren Funktionsweise ist durch das entsprechende Widget steuerbar.
Zusätzlich zur Live-Ansicht bietet die Historie die Möglichkeit, selbstgewählte Zeiträume für das Online-Monitoring auszuwählen. Über das Info-Symbol kann der Status des Gesamtsystems als auch der einzelnen Komponenten zu jedem Zeitpunkt überwacht werden.
9.1. Zugangsdaten
Der Zugang zum EMS-Online-Monitoring ist nach Endkunden und Installateur getrennt.
9.1.1. Zugang für den Endkunden
Der Zugang für den Endkunden wird nach Abschluss der Inbetriebnahme automatisch erzeugt und per E-Mail an den Endkunden verschickt.
Hier müssen noch die AGBs bestätigt werden, dann steht das Monitoring ohne Einschränkungen zur Verfügung.
Sollten zusätzliche Benutzer auf die Anlage zugreifen wollen, so müssen diese einen eigenen Benutzeraccount erstellen. Dies erfolgt wie im Abschnitt Konfiguration per Inbetriebnahme-Assistent beschrieben, hier muss jedoch in der Kopfzeile "BENUTZER" ausgewählt werden.
Nach erfolgreicher Erstellung eines zusätzlichen Benutzeraccounts benötigen wir lediglich eine Mail an service@fenecon.de, mit der genutzten Mailadresse und der betroffenen EMS-Nummer, die Verknüpfung erfolgt durch uns und somit können weitere Benutzter das Online-Monitoring einer Anlage nutzen.
9.1.2. Zugang für den Installateur
Der Installateurs-Zugang kann wie im Abschnitt Konfiguration per Inbetriebnahme-Assistent beschrieben auf der Heckert Solar-Homepage erstellt werden. Der Zugang ist für die erfolgreiche Inbetriebnahme erforderlich.
10. Kapazitätserweiterung des Systems
Die Kapazität kann auch nachträglich erweitert werden, hier gibt es keine zeitliche Begrenzung.
Es wird mit zusätzlichen neuen Batteriemodulen nicht die maximale Kapazität erreicht, da sich neue Module den alten Modulen angleichen.
10.1. Kapazitätserweiterung des Batterieturms
um eines oder mehrere Batteriemodule
Der Batterieturm kann auf bis zu 14 Batteriemodule in einem Batterieturm erweitert werden.
Wird das Speichersystem nach der IBN durch weitere Batteriemodule erweitert, muss wie folgt vorgegangen werden:
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Fahren Sie dann auf diese Weise fort:
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Das Speichersystem bereitet sich automatisch darauf vor, wenn der Ladezustand nicht über denselben SoC verfügt. |
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Die "Kapazitätserweiterung" ist aktiviert, wenn der blaue Balken angezeigt wird.
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Hier in diesem Beispiel wurde der 24.05.2024 und die Uhrzeit von 09:00 Uhr gewählt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Batterie voraussichtlich be- bzw. entladen um zur "Geplanten Erweiterung" 30 % zu erreichen. |
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Die gewünschte Erweiterung wird gespeichert und je nach gewählter Option sofort bzw. später zu einem bestimmten Zeitpunkt durchgeführt. |
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Die Kapazität kann auch nachträglich erweitert werden, hier gibt es keine zeitliche Begrenzung. Sie werden mit dem neuen Batteriemodul nicht die volle Kapazität erreichen, da sich das neue Modul den alten Modulen angleicht.
Wird nach mehreren Wochen oder Monaten der Batterieturm durch weitere Batteriemodule erweitert, muss wie nachfolgend vorgegangen werden:
29-30 % SoC |
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Hierfür die Wandhalterung der BMS-Box von der Wand schrauben. |
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Wenn der genaue Spannungswert der alten und neuen Batteriemodule nicht getroffen wurde, kommt es zu SoC-Sprüngen, wenn die Batterie be- und entladen wird. Es steht dadurch vorübergehend nicht die volle Kapazität zur Verfügung. |
10.2. Kapazitätserweiterung des Systems
um einen oder mehrere Batterietürme
Die Kapazität des Systems kann nachträglich durch einen oder mehrere Batterietürme mit der gleichen Kapazität erweitert werden. Hier gibt es keine zeitliche Begrenzung.
Der Maximalausbau des Symphon-E 6, 10 & 15-Systems umfasst bis zu 4 Batterietürme mit je 3 bis 14 Batteriemodulen und maximal 156,8 kWh.
Es wird mit neuen Batteriemodulen nicht die volle Kapazität erreicht, da sich die neuen Module die alten Modulen angleichen.
Nach der Erweiterung muss wie folgt vorgegangen werden:
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→ Sicherungsschalter der Batterie auf OFF. |
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Wenn der genaue Spannungswert der alten und neuen Batterietürme nicht getroffen wurde, dann werden die neuen Batterien nicht zugeschaltet. |
11. EMS-Erweiterungen
Für die nachfolgenden EMS-Erweiterungen können direkt am (ersten) Batterieturm die integrierten Relais verwendet werden.
Hierfür sind verschiedene Pins an den Harting-Steckern vorgesehen.
-
Harting-Stecker 10-polig: 3 x freie Relaiskanäle (max.: 230 V; 6 A)
-
Harting-Stecker 16-polig: 2 x Steuerkontakte (max.: 24 V; 1 A)
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4 x Digitale Eingänge
-
1 x Analoger Ausgang (0-10 V)
-
Es können ggf. nicht alle Apps gleichzeitig angeschlossen und betrieben werden.
Für weitere Informationen der nachfolgenden Apps besuchen Sie unserer Homepage.
Falls die integrierten Relais nicht ausreichen, kann ein externes 8-Kanal-Relaisboard über Ethernet angebunden werden. |
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Nachfolgend ist die Pinbelegung des Harting-Steckers (10-polig) im Detail zu sehen. |
Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
230-V-Versorgung für interne Komponenten |
2 |
Relais 1 (230 V; 6 A) |
3 |
Relais 2 (230 V; 6 A) |
4 |
Relais 3 (230 V; 6 A) |
5 |
Neutralleiteranschluss (für integrierten Zähler nötig) |
6 |
PE-Anschluss |
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Nachfolgend ist die Pinbelegung des Harting-Steckers (16-polig) im Detail zu sehen. |
Pos. | Beschreibung |
---|---|
1 |
RS485 Anschluss — Wechselrichter |
2 |
RS485 Anschluss — Externe Geräte |
3 |
Analoger Ausgang (0 bis 10 V) |
4 |
12 V DC (12 V; GND) |
5 |
4 x digitale Eingänge |
6 |
Nicht belegt |
7 |
Relais 5 (24 V; 1 A) |
8 |
Relais 6 (24 V; 1 A) |
9 |
PE-Anschluss |
11.1. Anschluss einer Wärmepumpe über "SG-Ready"
Die Einbindung einer "SG-Ready" (Smart-Grid-Ready) Wärmepumpe ist eine fortgeschrittene Form der Sektorenkopplung von Elektrizität und Wärme — oft auch "Power-to-Heat"-Anwendung genannt. Die Ansteuerung sorgt dafür, dass die Wärmepumpe zu Zeiten, in denen günstiger (Sonnen-)strom zur Verfügung steht, den thermischen Speicher leicht überheizt, um dann in Zeiten ohne günstigem Überschussstrom elektrische Energie einzusparen.
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Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden. |
11.2. Anschluss eines Heizstabes mit maximal 6 kW
Die Einbindung eines elektrischen Heizstabes ist die einfachste und günstigste Form der Sektorenkopplung von Elektrizität und Wärme — oft auch "Power-to-Heat"-Anwendung genannt.
Wenn die Kapazität des elektrischen Speichers ausgeschöpft ist, muss selbst erzeugte Energie mit geringer Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden. In diesen Fällen ist es häufig sinnvoll, den überschüssigen Strom für die Warmwasserbereitung zu verwenden (z. B. für Warmwasser-Pufferspeicher, Pool-Heizung, usw.). So können andere Energiequellen (z. B. Holz oder Öl) eingespart werden.
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Es muss darauf geachtet werden, dass drei verschiedene Phasen verwendet werden. Wenn nur eine Phase verwendet wird, kann es zu Schäden kommen. |
Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden. |
Der manuelle Modus ist nur für den vorübergehenden Betrieb geeignet. Für den dauerhaften Betrieb, ist die externe Relaisansteuerung zu verwenden. |
11.3. Ansteuerung eines Heizstabes größer 6 kW
(Ansteuerung über externe Relais)
Die Einbindung eines elektrischen Heizstabes ist die einfachste und günstigste Form der Sektorkopplung von Elektrizität und Wärme — oft auch "Power-to-Heat"-Anwendung genannt.
Wenn die Kapazität des elektrischen Speichers ausgeschöpft ist, muss selbst erzeugte Energie mit geringer Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden. In diesen Fällen ist es häufig sinnvoll, den überschüssigen Strom für die Warmwasserbereitung zu verwenden (z. B. für Warmwasser-Pufferspeicher, Pool-Heizung, usw.). So können andere Energiequellen (z. B. Holz oder Öl) eingespart werden. Die extern installierten Relais müssen nach der installierten Leistung des verbauten Heizstabes ausgelegt werden.
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Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden. |
11.4. Ansteuerung eines BHKW
Die Einbindung eines Blockheizkraftwerks (BHKW) in das elektrische Energiemanagement ist eine fortgeschrittene Form der Sektorenkopplung von Elektrizität und Wärme.
Hiermit lässt sich die Eigenschaft des BHKWs als tageszeit- und witterungsunabhängigen elektrischen Erzeuger zu Nutze machen. So wird dem BHKW bei niedrigem Ladezustand des Speichers ein Einschaltsignal zur Stromproduktion gegeben. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn nachts die Batteriekapazität nicht ausreicht, um den Stromverbrauch zu decken. Dadurch wird der Bezug von teurem Strom aus dem Netz vermieden.
Bei Beladung der Batterie wird dieses Signal wieder gestoppt, um eine unnötige Netzeinspeisung des BHKW-Stroms zu verhindern.
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Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden. |
11.5. Zusätzlicher AC-Zähler
Falls weitere Zähler für das Monitoring von weiteren Verbrauchern oder Erzeugern verbaut wurden, müssen diese nach Herstelleranleitung in den Stromkreis eingebunden werden.
Die kommunikative Einbindung wird nachfolgend beispielhaft an einem 3-Phasen Sensor ohne Stromwandler gezeigt.
Es können nur von der Firma Heckert Solar freigegebene Zähler eingebunden werden.
Der erste Erzeugungszähler wird immer mit der Modbus ID 6 eingebunden. Alle weiteren aufsteigend. Die Baudrate muss 9600 betragen.
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Am Beispiel SOCOMEC E24
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Am Beispiel KDK 4PU
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Wenn mehrere Zähler verbaut werden sollen, dann können diese kommunikativ in Reihe geschaltet werden. Hierfür kann vom ersten Zähler auf den Zweiten usw. weitergebrückt werden. Die Modbus-Adresse muss aufsteigend eingestellt werden. |
Nach der Installation der Komponenten muss die App noch installiert werden. |
11.6. Aktivierung der App im EMS-App Center
Nach der Installation der hardwareseitigen EMS-Erweiterung muss diese noch im App-Center aktiviert werden. Hierfür wie folgt vorgehen:
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11.7. Installation weiterer EMS-Apps
Mit der Bestellung der EMS-App haben Sie einen 16-stelligen Lizenzschlüssel erhalten. Mittels diesem Lizenzschlüssel können Sie die App eigenständig im EMS-App Center einlösen.
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12. Externe Ansteuerung des Wechselrichters
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Wechselrichter von externen Einrichtungen zu übersteuern.
12.1. Rundsteuerempfänger
Der Wechselrichter kann über einen Rundsteuerempfänger direkt angesteuert werden. Hierfür werden die nachfolgenden, dem Wechselrichter beiliegenden Stecker benötigt.
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Die Wirkleistung des Wechselrichters kann direkt vom Energieversorgungsunternehmen (EVU) über einen Rundsteuerempfänger gesteuert werden.
Das Verhalten des Wechselrichters in den verschiedenen Regelstufen ist wie folgt beschrieben:
-
100 % → Standardsignal, Wechselrichter arbeitet ohne Einschränkungen.
-
60 % → Wechselrichter Ausgangsleistung wird auf 60 % reduziert.
-
30 % → Wechselrichter Ausgangsleistung wird auf 30 % reduziert.
-
0 % → Wechselrichter Ausgangsleistung wird auf 0 % reduziert.
Bei Verwendung weiterer Wechselrichter sind diese ebenfalls und separat an den RSE anzubinden; Wie genau hängt vom Netzbetreiber und dem verwendeten RSE ab.
Bei einer Abregelung auf 0 % wird die Einspeisung des Wechselrichters komplett gestoppt, d. h. die Verbraucher werden komplett aus dem Netz versorgt. |
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Variante A
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Variante B
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Variante A
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Variante B
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12.2. Fernabschaltung
Der Wechselrichter kann bei aktivierter Fernabschaltung, z. B. über einen zentralen NA-Schutz, vom Netz getrennt werden. Hierfür wird einer der nachfolgenden Stecker, die dem Wechselrichter beiligen, benötigt.
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Variante A
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Variante B
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Der Notstromabgang ist (wenn aktiviert) weiterhin aktiv und versorgt die Notstrom-Verbraucher. |
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Variante A
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Variante B
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Variante A
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Variante B
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Mit dieser Methode kann auch die P,ave-Überwachung angeschlossen werden. |
12.3. § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
Der Wechselrichter kann auf eine maximale Bezugsleistung von 4,2 kW beschränkt werden. Hierfür muss der digitale Eingang des EMS belegt werden.
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13. Störungsbeseitigung
13.1. Fehler im Online-Monitoring
Der Systemzustand kann nach dem Login oben rechts anhand der Farbe des Symbols überprüft werden. Ein grüner Haken zeigt an, dass alles in Ordnung ist, ein orangefarbenes Ausrufezeichen zeigt eine Warnung (Warning) und ein rotes Ausrufezeichen einen Fehler (Fault) an.
13.1.1. Störungsanzeige
Systemzustand: Alles in Ordnung |
|
Systemzustand: Warnung (Warning) |
|
Systemzustand: Fehler (Fault) |
13.1.2. Störungsbehebung
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Eine detaillierte Übersicht über eine vorhandene Warnung oder einen Fehler erhalten Sie, wenn Sie auf das Ausrufezeichen in der rechten oberen Ecke klicken. |
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Über die Scroll-Leiste kann der Ursprung der Warnung oder des Fehlers genauer untersucht werden. |
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Durch Klicken auf das Symbol (Pfeil nach unten) wird je nach Fehler eine genauere Fehlerbeschreibung angezeigt. |
In dem Beispiel oben wurde zu Testzwecken absichtlich eine falsche Referenz für den Netzzähler eingetragen, weshalb die Ausführung des Controllers fehlschlägt.
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Unter Umständen kann es passieren, dass das EMS nicht erreichbar ist und nebenstehende Fehlermeldung erscheint. |
Wenn das EMS offline ist, folgen Sie den Schritten, die unter der Meldung angezeigt werden.
13.2. Symphon-E 6, 10 & 15-Wechselrichter
13.2.1. Störungsanzeige
Störungen werden über eine rote LED bei "SYSTEM" angezeigt.

Drehfeld des Netzanschlusses
-
Überprüfen Sie, ob am Netzanschluss ein Rechtsdrehfeld anliegt.
-
Ansonsten kontaktieren Sie den Heckert Solar-Service. Die Kontaktdaten finden Sie im Abschnitt Service.
Durch die LEDs werden weitere Informationen zum Zustand des Wechselrichter angezeigt.
Anzeige | Status | Beschreibung |
---|---|---|
Der Wechselrichter ist eingeschaltet und im Ruhezustand. |
||
Der Wechselrichter startet und befindet sich im Selbsttestmodus. |
||
Der Wechselrichter läuft normal im Netzparallel- oder Inselbetrieb. |
||
Überlastung des RESERVE-Ausgangs. |
||
Ein Fehler ist aufgetreten. |
||
Der Wechselrichter ist abgeschaltet. |
||
Das Netz ist anomal und der Wechselrichter befindet sich im Inselbetrieb. |
||
Das Netz ist normal und der Wechselrichter befindet sich im Netzparallelbetrieb. |
||
RESERVE ist ausgeschaltet. |
||
Der Wechselrichter wird nicht mit dem Internet verbunden. Die Kommunikation findet über die EMS-Box statt. Daher ist hier keine LED-Indikation vorhanden. |
13.3. Batterieturm
13.3.1. Störungsanzeige
Störungen werden an der Symphon-E-BMS-Box über eine rote LED dargestellt.
Durch LED-Codes werden die verschiedenen Fehler dargestellt.
Speicher-Status |
Speicher-Information |
LEDs |
|||||
blau/rot |
1 |
2 |
3 |
4 |
|||
Boot-Lader |
|||||||
Starten |
Master/Slave |
||||||
Parallel-Box |
|||||||
Extension Box |
|||||||
Prüfmodus |
Einzel- oder Parallelverschaltung |
||||||
SoC-Display |
|||||||
Laden |
0 % bis 25,0 % SoC |
||||||
25,1 % bis 50,0 % SoC |
|||||||
50,1 % bis 75,0 % SoC |
|||||||
75,1 % bis 99,9 % SoC |
|||||||
100 % SoC |
|||||||
Entladen und Standby |
100%-75,1% |
||||||
75,0%-50,1% |
|||||||
50,0%-25,1% |
|||||||
25,0%-0% |
|||||||
Fehler |
Überspannung |
||||||
Unterspannung |
|||||||
Übertemperatur |
|||||||
Untertemperatur |
|||||||
Überstrom |
|||||||
SoH zu tief |
|||||||
Int. Kommunikation |
|||||||
Ext. Kommunikation |
|||||||
Adressfehler Parallel |
|||||||
Adressfehler Module |
|||||||
BMS-Box-Sicherung |
|||||||
Modulsicherung |
|||||||
Kontaktfehler |
|||||||
Isolationsfehler |
|||||||
BMS-Fehler |
Blau permanent an |
|
Blau blinkend |
|
Blau schnell blinkend |
|
Rot permanent an |
13.3.2. Störungsbehebung
Wenn Störungen nicht behoben werden können oder bei Störungen, die nicht in der Störungsliste erfasst sind, muss der Heckert Solar-Service kontaktiert werden. Siehe Abschnitt Service.
13.4. Störungsliste
Komponente | Störung | Maßnahme |
---|---|---|
Batteriemodul |
Das Batteriemodul ist nass geworden |
Nicht berühren |
Batteriemodul |
Das Batteriemodul ist beschädigt |
Ein beschädigtes Batteriemodul ist gefährlich und muss mit größter Sorgfalt behandelt werden. |
13.5. Service
Bei Störungen der Anlage ist der Heckert Solar-Service zu kontaktieren:
Telefon: +49 (0) 371 458 568 100
E-Mail: symphon-e@heckert-solar.com
Unsere Servicezeiten:
Mo.-Do. 08:00 bis 12:00 Uhr | 13:00 bis 17:00 Uhr
Fr. 08:00 bis 12:00 Uhr | 13:00 bis 15:00 Uhr
14. Technische Wartung
14.1. Prüfungen und Inspektionen
Bei Inspektionsarbeiten ist sicherzustellen, dass das Produkt im sicheren Zustand ist. Nicht ordnungsgemäß durchgeführte Inspektionen können schwerwiegende Folgen für Personen, die Umwelt und das Produkt selbst verursachen. |
Inspektionsarbeiten sind ausschließlich von ausgebildeten und befähigten Fachkräften durchzuführen. |
Für alle Einzelkomponenten sind die Wartungshinweise der Komponentenhersteller zur beachten. |
Kontrollieren Sie das Produkt und die Leitungen regelmäßig auf äußerlich sichtbare Beschädigungen. Bei defekten Komponenten kontaktieren Sie den Heckert Solar-Service. Reparaturen dürfen nur von der Elektrofachkraft vorgenommen werden.
14.2. Reinigung
Reinigungsmittel:
Durch die Verwendung von Reinigungsmitteln kann der Stromspeicher und seine Teile beschädigt werden.
Es wird empfohlen. den Stromspeicher und alle seine Teile ausschließlich mit einem mit klarem Wasser befeuchteten Tuch zu reinigen.
Das gesamte Produkt ist regelmäßig zu reinigen. Hierfür dürfen nur entsprechende Reinigungsmittel verwendet werden. |
14.3. Wartungsarbeiten
An der Anlage müssen keine regelmäßigen Wartungsarbeiten durchgeführt werden, prüfen Sie dennoch regelmäßig den Status Ihres Speichers.
Eine regelmäßige Neu-Referenzierung des Speichers wird empfohlen, d. h., dass dieser vollständig entladen (SoC = 0 %) und anschließend wieder vollständig beladen werden muss (SoC = 100 %), da es sonst ggf. zu Kapazitätsverlusten kommen kann. |
15. Hinweis für Feuerwehren im Umgang mit Heckert Solar Heim- und Gewerbespeichern
Die Heckert Solar Home- und Commercial-Systeme arbeiten im Niederspannungsbereich, was bedeutet, dass sie mit Spannungen von weniger als 1.500 Volt Gleichstrom (DC) und weniger als 1.000 Volt Wechselstrom (AC) betrieben werden.
Es kann sinnvoll sein, einen zusätzlichen Schalter zu installieren, der das Gebäude von der Notstromversorgung trennt. Dies erleichtert den Einsatzkräften der Feuerwehr, im Notfall sicher und schnell zu handeln.

Für eine genaue Vorgehensweise bei Einsatzkräften wird empfohlen, bei den zuständigen Feuerwehrschulen nachzufragen und die entsprechenden Merkblätter sowie Taschenkarten für Batteriespeicher anzufordern.
17. Transport
Dieser Abschnitt enthält Informationen zum außer- und innerbetrieblichen Transport des Produktes.
Transport ist die Ortsveränderung des Produktes mit manuellen oder technischen Mitteln.
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Für den Transport nur geeignete und geprüfte Anschlagmittel und Hebezeuge verwenden!
Risiko durch angehobene Lasten! |
Überzeugen Sie sich vom einwandfreien Zustand der Teile und der Umverpackung. |
Überzeugen Sie sich, dass
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Hinweise:
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Rechtsvorschriften |
18. Demontage und Entsorgung
18.1. Voraussetzungen
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Die Spannungsversorgung des Stromspeichers ist unterbrochen und gegen Wiedereinschalten gesichert.
Scharfkantige und spitze Stellen
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18.2. Demontage
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Das Speichersystem nur durch autorisierte Elektro-Fachkräfte demontieren lassen.
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Demontagearbeiten dürfen nur ausgeführt werden, wenn die Anlage außer Betrieb genommen wurde.
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Vor dem Beginn der Demontage sind alle zu lösenden Bauteile gegen Herabfallen, Umstürzen oder Verschieben zu sichern.
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Demontagearbeiten dürfen nur bei stillgesetzter Anlage und nur durch Servicepersonal durchgeführt werden.
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Die Demontagehinweise der Komponentenhersteller (→ Anhang, Mitgeltende Dokumente) sind zu beachten.
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Beim Transport der Batteriemodule sind die aktuellen Gesetze, Vorschriften und Normen zu beachten (z. B. Gefahrgut-Beförderungsgesetz — GGBefG).
18.3. Entsorgung
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Der Heckert Solar-Speichersystem darf nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden.
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Der Heckert Solar-Speichersystem ist RoHS- und REACH-konform.
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Die Entsorgung des Produktes muss den örtlichen Vorschriften für die Entsorgung entsprechen.
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Vermeiden Sie es, die Batterie-Module hohen Temperaturen oder direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen.
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Vermeiden Sie es, die Batterie-Module hoher Luftfeuchte oder ätzender Atmosphäre auszusetzen.
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Entsorgen Sie das Speichersystem und die darin enthaltenen Batterien umweltgerecht.
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Wenden Sie sich an die Heckert Solar GmbH, um die Altbatterien zu entsorgen.
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